Lichtverschmutzung ist die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen: falsch ausgerichtete Straßenlaternen, Flutlicht aus den Hallen und Gewerbegebieten, Schaufenstern, die die ganze Nacht leuchten, Fußballplatzbeleuchtung uvm. Dieses Licht wird nach oben abgestrahlt, sodass der Himmel nicht schwarz bleibt, sondern orangegrau wirkt.
Dadurch sind viel weniger Sterne auf dem Himmel erkennbar. Mitten in einer Stadt kannst du nur ein paar Dutzend Sterne mit bloßem Auge erkennen. Ohne Stadtlichter wären es Tausende.
Die Lichtverschmutzung verhindert nicht nur die Sternenbeobachtung. Davon ist auch das Ökosystem betroffen: Insekten umkreisen eine Straßenlaterne bis sie erschöpft herunterfallen, künstliche Beleuchtung stört Orientierungssinn nachtaktiver Vögel, da sie von ihren gewohnten Routen abgelenkt werden. Uns, Menschen, betrifft es ebenfalls: es unterbricht den natürlichen zirkadianen Rhythmus, der für unseren Schlaf, die Hormonproduktion und das allg. Wohlbefinden insgesamt entscheidend ist.
Das Gute daran: anders als fast jede sonstige Verschmutzungsart, lässt sich die Lichtverschmutzung sehr leicht beheben — einfach das Licht ausmachen. Und es gibt nichts aufzuräumen danach.
In der Nacht, während kein künstliches Licht brennt, wird die Himmelsdunkelheit besser.
Ähnlich wie ein Thermometer, der Temperatur misst, misst der Lanternfish die genaue Himmelsdunkelheit.
Du richtest das Messgerät zum Himmel, drückst den Knopf und auf dem Display erscheint ein Messwert. Das war's. Je höher der gemessene Wert ist, desto dunkler ist der Nachthimmel.
Damit du eine bessere Vorstellung davon bekommst: mitten in einer Stadt liegt dieser Wert bei etwa 17 oder 18. In einem kleinen Dorf fast bei 20. An den Orten, wo man sich auf einen dunklen Himmel zur Sternenbeobachtung freut, kann dieser Wert 21 erreichen. Maximalwert liegt bei ca. 22. Der Unterschied zwischen den Werten 18 und 21 entspricht dem Unterschied zwischen dem Mond und vier Sternen oder der Milchstraße, die den Nachhimmel durchstreift.
Auf dem Display erscheint das Wort „MPSAS“, was in der Fachsprache „Magnituden pro Quadratbogensekunde“ – eine Maßeinheit zur Bestimmung der Flächenhelligkeit des Nachhimmels – bedeutet. Du musst nicht unbedingt wissen, was das genau bedeutet, doch im Grunde gibt dieser Wert die Lichtmenge (in Magnituden, wie die Helligkeit der Sterne gemessen wird) pro Einheit der Himmelsfläche an. Dabei wird die runde Himmelsfläche in Quadratbogensekunden anstatt von Quadratmetern angegeben. Eine Quadratbogensekunde entspricht einem Quadrat mit der Bogenlänge von einer Sekunde. Zum Beispiel: die Fläche des Mondes von der Erde aus betrachtet beträgt etwa 2,5 Millionen Quadratbogensekunden.
Du bist nicht sicher, ob es sich heute Nacht lohnt, dein Teleskop auszupacken; ob die Wiese, wo du zelten möchtest, eine bessere Himmelssicht ermöglicht als deine Terrasse; oder wie sich die Himmelssicht verschlechtert, wenn das Sportzentrum von nebenan beleuchtet ist.
Für alle, die Freude an Sternenbeobachtung haben, ein Teleskop oder ein Fernglas bereits besitzen. Aber auch für jene, die einfach mit bloßem Auge nach oben schauen.
Biologen, Naturparken, Gemeinden, Schulen, Bürgerforschungsprojekte oder Landgasthöfe, die Sternenbeobachtung anbieten und wissen müssen, wie der Himmel an einem bestimmten Ort ist oder wie er sich über die Jahre verändert.
Du musst dafür kein Astronom sein.
Das Messgerät kommt in einem praktischen Karton an, du schaltest es ein und es funktioniert einfach.
199 € inkl. MwSt. Die Person, die dein Geschenk bekommt, schätzt bereits bei der ersten Sternenbeobachtung, was die in der Hand hält.
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Der Lanternfish kann Nacht für Nacht Messwerte aufzeichnen sowie zum Herunterladen und Ansehen jederzeit bereit stellen. All das ist vollständig konfigurierbar.
Wie stark die Lichtverschmutzung an einem Standort ist, muss nicht mehr geschätzt werden, sondern kann genau beziffert werden. Mit dem Lanternfish lässt sich die Mitte eines Parks mit seinem Rand vergleichen, oder Jahr für Jahr verfolgen, ob und inwieweit das Flutlicht des Nachbarortes zunimmt.
Vor und nach dem Austausch von Straßenlaternen. Ob eine Umstellung auf LED die Abstrahlung nach oben verringert hat, zeigt der Lanternfish genau an. Genauso gut lässt es sich prüfen, ob die neue Straßenbeleuchtung die örtliche Lichtverordnung einhält.
„Hier sieht man so viele Sterne“ – das behaupten ja viele. Warum nicht eine eigene Messung mit Daten und Diagrammen durchführen? Mit dem Lanternfish kannst du die genauen Werte auf der Website des Hotels zeigen und die Messung wiederholen und den Gästen präsentieren.
Da sich die Daten des Lanternfish als CSV-Datei herunterladen lassen, kann eine Schülergruppe die Lichtverschmutzung eines Standortes kartieren, das Schulgelände mit dem Ortsrand vergleichen oder die Veränderung der Himmelshelligkeit je nach Wetterlage beobachten.
Nein. Jeder, der ein Thermometer benutzt, schafft das auch. Einfach einschalten, nach oben richten und den Messwert auf dem Display ablesen.
Es gibt einen Knopf und ein Display, und mehr braucht das Messgerät für die Messung nicht. Für alles Weitere — Anschauen des Verlaufs, das Zeichnen des Diagramms oder Herunterladen von Daten — du verbindest dein Handy oder Laptop mit WLAN und öffnest den Browser. Es ist keine zusätzliche Software erforderlich.
Ja. Das Gerät kann die Daten vollkommen automatisiert aufzeichnen, Daten im CSV-Format exportieren und es lässt sich über eine vorhandene WLAN-Verbindung fernabfragen. Es ist dasselbe Gerät: es gibt keine Amateur- und keine Profiversion.
Je nach Betriebsmodus: im periodischen Modus mehrere Nächte; im Fernzugriff, mit dauerhaft eingeschaltetem WLAN, mehrere Stunden. Der Akku wird über USB-C aufgeladen. Für den Dauerbetrieb über WLAN kann das Messgerät einfach an einer Stromquelle angeschlossen bleiben. Bei Stromausfall und leerem Akku schaltet sich der Lanternfish von allein ein, sobald Strom wieder verfügbar ist.
In der aktuellen Ausführung soll das Messgerät vor Kondensfeuchtigkeit und Nässe geschützt werden. Verwendung in der Sternwarte, welche bei schlechtem Wetter automatisch schließt, ist unbedenklich.
Schreib uns einfach an, falls du eine dauerhafte Installation im Freien vorhast und wir besprechen das.
Auf der Produktseite findest du alle Erklärungen zur Messungsdurchführung, zu Betriebsmodi und zur Bedienoberfläche.
Diese drei Seiten sind auf Englisch.